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18.11.2018

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Mit den Canadiern auf der Lahn unterwegs

Am 7. September starteten 10 Kanuten des RKV Bad Kreuznach eine zweitägige  Gepäcktour mit den Canadiern. Ziel war die Lahn, eines der schönsten Wanderflüsse Deutschlands.

Am Abend schlugen wir unsere Zelte direkt am Ufer der Lahn, auf der Zeltwiese Solms-Schohleck zwischen Wetzlar und Weilburg auf. Umgeben von Tippis und Lagerfeuern kam schnell Abenteueratmosphäre auf.

Am Samstag den 8.September um 10.00 Uhr ging das Abenteuer los. Das beladen der Boote stellte sich als echte Herausforderung dar. Wohin mit den vielen Tonnen und Taschen? Als das ganze Gepäck endlich auf 5 Boote verteilt war, konnten wir starten. Der Bootseinstieg mit leichtem Kehrwasser brachte uns Anfänger in der Runde direkt schon mal ins Schwitzen. - Geschafft!!!  - Jetzt konnte uns nichts mehr aus der Ruhe bringen. Weiter ging es nun recht zügig 22 Kilometer bei guter Strömung flussabwärts durch das Leuner Becken den Selters Mineralquellen entgegen. Vorbei an Biskirschen nach Weilburg. Dort erwartete uns das große Highlight der Fahrt. Der mit 200 Meter längste und älteste Schifffahrtstunnel Deutschlands. Ein weiteres Erlebnis waren auch die zahlreichen handbetriebenen Schleusen und Doppelschleusen. Jeder durfte mal kurbeln. Welch ein Spaß. Endlich angekommen am Etappenziel Campingplatz Odersbach überraschte uns ein moderner, ruhiger 4 Sterne Campingplatz, von dem die Luxuscamper unter uns noch heute schwärmen. Nach einem tollen Essen beim naheliegenden Italiener beendeten wir unseren Abend wie gewohnt im Sitzkreis unter dem Sternenhimmel. Der letzte macht das Licht aus!

Am Sonntag den 9. September starteten wir die letzte Etappe unserer  Fahrt. Heute sollten es nur noch 10 Kilometer werden. Auf diesem Abschnitt fließt die Lahn nicht mehr so zügig. Da heißt es paddeln, paddeln, paddeln. Für die klaren Anweisungen hatten wir natürlich unseren Chefpaddler Harald dabei. Vorbei an Kirschhofen, Gräveneck und Fürfurt wurden wir nochmals mit Märchenhaften Lahnabschnitte belohnt.

Ein Zwischenstopp am  einem wunderschön hochgelegen Biergarten , von dem man einen beeindruckenden Blick über das Lahntal hatte, rundete das ganze nochmals ab. Mit vollen Bäuchen ging es nun nach Aumenau, dass Ende unserer Reise.

Hinter uns liegen drei schöne, sonnige Tage mit viel Spaß und tollen Leuten. Ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer mit euch.

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Laudatio oder: eine Herbstwanderung an der Mosel

Eine Laudatio (von lateinisch laudare ‚loben‘, ‚preisen‘) war ursprünglich allgemein eine Lobrede zu Ehren einer Person oder manchmal auch einer Gruppe von Personen bzw. einer Gemeinschaft.
Genau. Vergessen wir die heute übliche „Rede anlässlich von Preisverleihungen und sonstigen Würdigungen“ und wenden wir uns direkt den zu lobenden Personen zu, bzw. der Gemeinschaft. Denn eine tolle Gemeinschaft war die Gruppe, die am Samstag morgen an der Mosel bei Nebel und noch kühler Temperatur zum Herbstwanderwochenende aufbrach. Eine schöne Gemeinschaft, mit der es viel Spaß gemacht hat, die zwei Wandertage in Brodenbach, bzw. in und um Hatzenport zu verbringen! Mir hat gut gefallen, dass einige neue junge Leute dabei waren, die kennen zu lernen schön und interessant war!
Aber kommen wir nun zur Lobrede zu Ehren einer Person, und das ist unzweifelhaft Ute Witt (mit Backup, oder, etwas langweiliger formuliert, Unterstützung durch die ganze Witt-Familie – und angrenzender Nachbarschaft. Susanne Witt muss wohl für dieses Wochenende halb Bad Münster entvölkert und an die Mosel mitgebracht haben, sehr zum Vorteil unserer bunt gemischten Wandertruppe!)
Ute aber ist diejenige, der die Laudatio hauptsächlich gelten soll: Nicht im warmen Stübchen vor dem Computer, sondern höchstpersönlich, vier Mal, war die Ute an der Mosel, um den besten Weg für die Gruppe auszukundschaften. Wobei der lange Traumpfad „Berge und Schluchten“ zwei Mal von ihr gewandert wurde, bis die Entscheidung stand, in welche Richtung ihn die Gruppe gehen würde – und es war heiß bei den Vortouren. Was man am dritten Oktoberwochenende nicht sagen konnte. Wenn der morgendliche Nebel weg war, bot sich ein strahlend herbstliches Moseltal den staunenden Blicken und angenehme Temperaturen um die 20 Grad in der Sonne sorgten für Wohlsein. Nicht nur die beiden Wanderwege waren toll, auch mit der ehemaligen Jugendherberge von Brodenbach „Waldhostel“ hat Ute eine schöne und günstige und auch ein bisschen merkwürdige Unterkunft gefunden (Türen aus der DDR, Frühstücksei 1 Euro... - egal!!!) Die schöne Herberge war ideal für so eine Gruppe wie unsere, und sie war warm und sauber: echt zu empfehlen. Samstag Abend ging's in eine stylische Moselgaststätte in typischen Hunsrückschiefer-Look und mit leckerem Essen, beste Plätze im Wintergarten für uns!!! und Sonntag in die schön gelegene Gaststätte auf dem Bischofsberg oberhalb von Hatzenport.
Auch zu loben ist Ralf Werner, der den Bustransport organisiert UND durchgeführt hat inkl. Abrechnung und der mit letzter Kraft auch am zweiten Tag das Restaurant erreichte.

Fernerhin wird bei Wikipedia, der das einleitende Zitat entnommen wurde, die Verleihung der Ehrendoktorwürde als Anlass für eine Laudatio genannt. Für Ute schlage ich deshalb aufgrund wiederholter Wohltaten zugunsten der RKV-Wanderer den Titel Dr. ambulationis causa Ute Witt vor, die Wanderdoktor-Ehrenwürde!!!

Dies schreibt, hochzufrieden mit dem gelungenen Wochenende, Lady Edmonde P. Hillary, die sich außerstande sah, irgendwas die verdammt steilen Moselhänge hoch zu tragen, noch nicht mal ihre Handtasche, begleitet von Sherpa Ginseng Schmidt, der alles trug und ertrug und danach noch erkälteter war als vorher.
Und von letzterem stammen natürlich auch diese goldenen Schlussworte.

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Herbstregatta 2018 tolle Ergebnisse auch mit wenig Wasser

Auch mit wenig Wasser auf der Nahe konnten wir wieder eine gelungene Regatta ausrichten, mit vielen tollen sportlichen Ergebnissen und das bereits zum 57ten mal. Einen herzlichen Dank an alle Helfer und Förderer dieses Sportevents und natürlich auch an alle Sportler, für zwei Tage sportlich faire und spannende Wettkämpfe. Und für das nächste Jahr bitte schon einmal den Termin (letztes Wochenende im September) im Kalender eintragen!

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